Speaker: Armin Berger, 3-point concepts GmbH

Porträtfoto Armin Berger

Mein Statement:

"Ganz am Ende entscheidet immer der gleiche: der Nutzer."

 

 

Apps = CD-Rom 2.0?
Das intelligente Haus, Video on Demand, mobiles Internet – Visionen und Träume der 90er Jahre, die jetzt – 20 Jahre später - zurückkehren. Aber kehren damit auch die Alpträume zurück? Um mit den 90er Jahren zu sprechen: die CD-ROM? Angepriesen als multimedialer Alleskönner, entpuppte sich die Scheibe als alles verkomplizierender Flop. Heute verbinden sich mit Apps ganz ähnliche Visionen: Die Rettung des elektronischen Publizierens, neue Geschäftsmodelle, das Gefühl, dass alles wieder möglich ist – und die Gefahr, dass die Fehler aus den 90ern wiederholt werden. Auf der Suche nach der Killer-App liegt der App-Killer nicht fern. Es herrscht die Tendenz, die ganze Bandbreite an Möglichkeiten in eine App zu quetschen. Doch nicht alles, was möglich ist, macht auch Sinn. Ganz im Gegenteil: Komplizierte Applikationen killen die Usability und damit das Userinteresse. Oder um es mit Leonardo da Vinci zu sagen: "Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung."

Kurzvita:
Anfang der 90er Jahre waren alle Websites grau und die digitale Welt noch recht überschaubar: Armin Berger ist Internetpionier der ersten Stunde. Er gestaltete den Siegeszug von HTML aktiv mit, erlebte Flash als die Lösung für alles und überlebte die CD-ROM. 1996 gründete er die vielfach ausgezeichnete 3-point concepts GmbH (3pc), um sich voll und ganz der Entverkomplizierung der digitalen Welt zu widmen. Wie das funktioniert? "Jeder bekommt von uns genau das, was er benötigt – nicht mehr und nicht weniger", so Armin Berger. "Unsere Produkte und Services sind nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil wir alle nötigen Ressorts - Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Redaktion und Hosting - unter einem Dach bündeln und das Userinteresse stets ins Zentrum stellen."